Aktuelle Pressemeldungen.

Willkommen im Pressebereich der ProVitako – entdecken Sie die neuesten Meldungen, spannende Fokusthemen und aktuelle Entwicklungen rund um die ProVitako und unser Engagement für kommunale ITK-Beschaffung.

ProVitako: Kommunale IT-Beschaffung: Finanzmanagement im Fokus
Herzlich begrüßt wurden die Messebesucherinnen und -besucher vom Komm.ONE-Team Joachim Schulze, Astrid Fennen-Weigel, Martin Kappler, Peter Müller und Hans-Peter Frank Der Einkauf von Software-Produkten, IT-Services und -Dienstleistungen für Kommunen stand im Mittelpunkt der ProVitako „Hausmesse meets Beschaffungskonferenz“ vom 14.-15.04.2026 in Bad Soden am Taunus. Innerhalb der ProVitako e.G. ist dies ohne Vergabeprozess möglich, das heißt, Mitglieder können ohne Ausschreibung Leistungen anderen Mitglieder erwerben. „Unsere Hausmesse dient dazu, das Leistungsangebot unserer Mitglieder für alle transparent zu machen und in den Dialog miteinander zu gehen“, sagt ProVitako e.G.-Vorstand Karl-Josef Konopka. „Der wichtigste Aspekt der Veranstaltung sind daher die persönlichen Gespräche.“ Auf dem Bild von links nach rechts: Peter Müller, Produktmanager KM-Finanzen, Susanne Herbig, Bereichsleiterin Mitglieder- und Kundenbetreuung und Martin Kappler, Produktmanager KM-Rechnungseingangsworkflow Auf dem Bild von links nach rechts: Peter Müller, Produktmanager KM-Finanzen, Susanne Herbig, Bereichsleiterin Mitglieder- und Kundenbetreuung und Martin Kappler, Produktmanager KM-Rechnungseingangsworkflow. Karl-Josef KonopkaKarl-Josef Konopka, Vorstand der ProVitako e.G., eröffnete die Messe am Dienstagmorgen und lud zum Austausch ein. Das Komm.ONE-Team war immer im Gespräch mit Kunden und IT-Dienstleistern – In der Bildmitte: Katja Lauter, Komm.ONE-Kundenmanagerin, im Dialog mit Jakob Dalin von public expertsDas Komm.ONE-Team war immer im Gespräch mit Kunden und IT-Dienstleistern – In der Bildmitte: Katja Lauter, Komm.ONE-Kundenmanagerin, im Dialog mit Jakob Dalin von public experts. Software fürs kommunale Finanzmanagement: Sicher, zukunftsfähig, benutzerfreundlich "Die bedarfsgerechte Beschaffung ist ein zentrales Thema für die öffentliche Verwaltung in Deutschland. Wir präsentieren dieses Jahr auf der Messe das Leistungsportfolio der Komm.ONE mit einem klaren Fokus auf dem Finanzmanagement", sagt Susanne Herbig, Komm.ONE-Bereichsleitering Mitglieder- und Kundenbetreuung. Einen vertieften Einblick in das Thema erhielten die Messebesucherinnen und -besucher beim Vortrag "Kommunalmaster Rechnungseingangsworkflow, Rechnung in SAP/KM-Finanzen integriert" von Komm.ONE-Produktmanager Martin Kappler. „Um die Anforderungen des Wachstumschancengesetzes zu erfüllen und den x-Rechnungsstandard umsetzen zu können, benötigen Kommunen eine passgenaue Software“, sagt Experte Martin Kappler. Wie diese aussehen kann, zeigte er am Beispiel der Komm.ONE-Lösung Kommunalmaster Rechnungseingangsworkflow. Was Kommunen grundsätzlich beachten sollten, um für die Zukunft gewappnet zu sein, erklärt Marko Röttele, Komm.ONE-Centerleiter Anwendungsbetreuung Finanzwesen über das kommunale Finanzmanagement, im Gespräch. Wie sieht die Zukunft des kommunalen Finanzmanagements aus? Marko Röttele: Die Lage in den Kommunen ist zunehmend angespannter. Defizite in den Haushalten, der Fachkräftemangel, steigende Ausgaben für Soziales und Personal sowie ein Rückstau an erforderlichen Investitionen in die Infrastruktur stellen große Herausforderungen dar. Welche Trends zeichnen sich ab? Marko Röttele: Die Zukunft des kommunalen Finanzmanagements ist von einer massiven Transformation geprägt. Sie wird von strukturellen Defiziten, dem Druck zur Digitalisierung und der Notwendigkeit nachhaltigen Handelns angetrieben. Es zeichnet sich ein Wandel hin zu effizienteren, datengestützten und zukunftsgerichteten Finanzstrukturen ab. Deshalb ist es umso wichtiger, auf eine hohe Automatisierung zu setzen. So können beispielsweise automatisierte Auswertungen, automatisierte Belegverarbeitungen, eine intelligente Rechnungsprüfung und datenbasierte Prognosen zur Liquiditätsplanung die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Finanzverwaltungen entlasten. Ein weiterer Trend geht hin zu Cloud-basierten Lösungen. Dies bedeutet, dass alle benötigten Fachanwendungen und Komponenten gleichermaßen in der Cloud zur Verfügung stehen. Auf dem Foto: Marko Röttele, Komm.ONE-Centerleiter Anwendungsbetreuung FinanzwesenAuf dem Foto: Marko Röttele, Komm.ONE-Centerleiter Anwendungsbetreuung Finanzwesen Worauf sollten Kommunen bei der Beschaffung einer Finanzmanagement-Software achten? Marko Röttele: Bei der Beschaffung einer Finanzmanagement-Software sollten Kommunen vor allem Wert darauf legen, dass die Lösung gesetzeskonform, sicher, zukunftsfähig und benutzerfreundlich ist. Wichtige Punkte für ein effizientes Finanzmanagement sind unter anderem die Haushaltsplanung, die Bewirtschaftung und der Zahlungsverkehr sowie die kommunale Bilanz. Darüber hinaus gehören auch Controlling- und Reporting-Möglichkeiten, Schnittstellen zu anderen Fachverfahren sowie IT-Sicherheit und DSGVO-Konformität zu den erforderlichen Leistungsmerkmalen. Haben kleine, mittlere und große Kommunen unterschiedliche Bedürfnisse und Anforderungen? Marko Röttele: Ja, die Anforderungen unterscheiden sich je nach Größe der Kommune. Kleine Kommunen brauchen vor allem einfache, kostengünstige Lösungen mit standardisierten Prozessen. Mittelgroße Kommunen benötigen flexible, integrierbare Systeme, die verschiedene Fachbereiche verbinden und diverse Berichte ermöglichen. Größere Städte setzen auf eine weitestgehend skalierbare und konfigurierbare Lösung, die alle Anforderungen abbilden kann. Entscheidend ist letztlich, dass die Software effizient, anpassungsfähig und praktikabel für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist. Dies ist beispielsweise ein wesentlicher Vorteil unseres Kommunalmasters Finanzen, kurz KM-Finanzen genannt. Er lässt sich passend bei allen Kommunen gleichermaßen, unabhängig ihrer Größe oder Einwohnerzahl, einsetzen. So ist der Kommunalmaster Finanzen aktuell bei über 1.000 Kommunen, Zweckverbänden und Eigenbetrieben im produktiven Einsatz. Die Spannbreite reicht von der kleinsten Gemeinde mit 131 Einwohnern bis hin zu unserem größten Kunden mit 630.000 Einwohnern. Über welche Eigenschaften muss eine kommunale Finanzmanagement-Software verfügen? Marko Röttele: Eine kommunale Finanzsoftware muss gesetzeskonform, benutzerfreundlich, funktional und sicher sein. Sie sollte Haushalt, Buchhaltung, Controlling und Reporting abdecken, gut in andere Verwaltungsbereiche integrierbar sein, Echtzeit-Daten liefern, skalierbar sein und idealerweise Cloud-basiert arbeiten. Wichtig sind außerdem die Bereiche IT-Sicherheit, Datenschutz und ein zuverlässiger Support. Zudem muss die Software flexibel anpassbar sein, um sich schnell an neue Gegebenheiten anpassen zu können, wie Gesetzesänderungen oder KI/Automatisierungen. So legen wir beispielsweise bei unseren Produkten mit der aktuellen Transformation auf SAP S/4HANA den Grundstein für neue Technologien, intuitive Benutzeroberflächen und die Verarbeitung von großen Datenmengen. Sie haben über die Must-haves gesprochen, was gilt für die Nice-to-haves? Marko Röttele: Lassen Sie mich auch hier wieder beim Beispiel des Kommunalmasters Finanzen bleiben. Wie bereits erwähnt, erfüllt er alle Eigenschaften eines modernen und zukunftsorientieren Finanzmanagement-Systems. Ein entscheidender Vorteil liegt in der vollständigen Integration der Nice-to-haves, beziehungsweise der Interoperabilität zu weiteren (IT-)Anwendungen oder Modulen. So haben wir zum Beispiel den Rechnungseingangs-Workflow an die Prozesse und Abläufe in den Verwaltungen angepasst, die vollständige Integration von Modulen wie Darlehensverwaltung, Faktura, Gebäudemanagement, Logistik und weiteren umgesetzt und Schnittstellen sowie deren Datenüberlieferung mittels eines Cockpits realisiert. Kommunen können mit dem Kommunalmaster Steuern und Abgaben zudem sämtliche Veranlagungen hochintegriert abbilden. Zahlreiche Modifikationen und Eigenentwicklungen, unsere sogenannten Manager, also zum Beispiel der Jahresabschluss-, der Planungs- und der Buchungsmanager, unterstützen die Anwenderinnen und Anwender intuitiv und führen sie durch die Prozesse. Aktuell haben wir eine Bauhof-App entwickelt, die eine mobile Zeiterfassung von Bauhofmitarbeitenden ermöglicht. Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz beim Finanzmanagement? Wo kann sie eingesetzt werden? Marko Röttele: Perspektivisch wird KI das kommunale Finanzmanagement unterstützen, indem sie Daten analysiert, Prognosen erstellt und Prozesse automatisiert. Die Finanzverwaltung wird zunehmend papierlos und automatisiert. Die KI wird unterstützen, Potenziale auszuschöpfen und Verwaltungsprozesse sowie interne Abläufe zu beschleunigen. Zum Veranstalter der ProVitako "Hausmesse meets Beschaffungskonferenz" Die eingetragene Genossenschaft ProVitako ist die Marketing- und Dienstleistungsgesellschaft der Kommunalen IT-Dienstleister. Sie ermöglicht ihren Mitgliedern die vergaberechtskonforme Beschaffung von Informations- und Kommunikationstechnologien-Produkten und -Leistungen. Mitglieder der ProVitako e.G. können ausschließlich die Mitglieder der Bundes-Arbeitsgemeinschaft der kommunalen IT-Dienstleister, der Vitako e.V., werden. Diese müssen zu 100 Prozent in öffentlicher Trägerschaft sein.
Pressemitteilung: ProVitako schließt mit Unite eine zentrale Lücke in der kommunalen IT-Beschaffung
23.01.2026 Berlin / Leipzig
Bilder in hoher (Print-)Auflösung können unter presse@provitako.de oder +49 2241 / 32 14 - 190 angefragt werden. Bild Nummer 1: Pressekonferenz Leipzig 23.01.2026 (von links: Christel Constant, Unite AG; Karl-Josef Konopka, ProVitako e.G.; Dr. Sebastian Wieser, Unite AG; Andreas Bitter, ProVitako e.G.), Fotograf: Nils Günther-Alavanja, Leipzig   Bild Nummer 2: Pressekonferenz Leipzig 23.01.2026 (von links: Christel Constant, Unite AG; Karl-Josef Konopka, ProVitako e.G.; Dr. Sebastian Wieser, Unite AG; Andreas Bitter, ProVitako e.G.), Fotograf: Nils Günther-Alavanja, Leipzig   Bild Nummer 3: Pressekonferenz Leipzig 23.01.2026 (von links: Karl-Josef Konopka ProVitako e.G.; Andreas Bitter, ProVitako e.G.; Dr. Sebastian Wieser, Unite AG; Christel Constant, Unite AG), Fotograf: Nils Günther-Alavanja, Leipzig
ProVitako: Veränderungen im Vorstand der öffentlichen Einkaufsgenossenschaft
Dezember 2025, Pressemitteilung, Veränderungen im Vorstand der öffentlichen Einkaufsgenossenschaft
ProVitako: Beschaffungen noch strategischer planen
September 2025, Publiziert in VITAKO aktuell, Ausgabe 03/2025
ProVitako: Lars Hoppmann zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt
August 2025, Pressemitteilung, Kommunale Beschaffung
Marktsituation: Bedeutung des Auftraggebers federt Engpässe ab
Publiziert in der Vitako aktuell, Ausgabe 03/2022
ProVitako: Rahmenverträge für IT-Beschaffungen
Publiziert in der Vitako aktuell, Ausgabe 02/2022
ProVi-Beschaffungsmodell: Synergien nutzen
Publiziert in der Vitako aktuell, Ausgabe 01/2022